Warum Honig kristallisiert – und warum das ein gutes Zeichen ist

Honig ist ein Naturprodukt – und genau das zeigt sich auch in seiner Konsistenz. Viele Menschen sind überrascht, wenn Honig nach einiger Zeit fest oder körnig wird. Dabei ist die Kristallisation kein Qualitätsmangel, sondern ein ganz natürlicher Prozess.
Der Grund dafür liegt in der Zusammensetzung des Honigs. Er besteht hauptsächlich aus Fruchtzucker (Fruktose) und Traubenzucker (Glukose). Glukose neigt dazu, sich zu kristallisieren. Je höher ihr Anteil ist, desto schneller wird Honig fest.
Auch die Sorte spielt eine Rolle. Rapshonig kristallisiert oft sehr schnell und fein, während Akazienhonig lange flüssig bleibt. Temperatur und Lagerung beeinflussen den Prozess zusätzlich.
Wichtig zu wissen:
Kristallisierter Honig ist nicht verdorben, sondern oft sogar besonders naturbelassen. Viele Imkereien rühren Honig gezielt cremig, um eine streichfähige Konsistenz zu erreichen.
👉 Tipp:
Wenn du Honig wieder verflüssigen möchtest, stelle das Glas schonend in ein warmes Wasserbad (max. 40 °C). So bleiben Geschmack und wertvolle Inhaltsstoffe erhalten.
